Wir möchten Ihnen hier nur ansatzweise das Funktionsprinzip von Solarstrom erläutern.

Detailliertere Erklärungen können wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch geben. 


Photovoltaikischer Effekt / Elektronenfluß durch Licht

Photovoltaik ist Energie "Strom aus Licht" von der Sonne (Photonen) und Spannung die daraus erzeugt wird (Voltaik). Die Spannung von der Sonne ist Energie der Photonen, also nur Lichtenergie die in elektrische Spannung umgewandelt wird. Der Hauptbestandteil einer Solarzelle ist Silizium und wird aus Quarzsand geschmolzen. In einer Solarzelle wird an der Oberseite Phosphor aufgesprüht und an der Unterseite Bor. Die Oberseite besitzt fünf Elektronen und die Unterseite hat nur drei Elektronen. Die Elektronen wollen ein Gleichgewicht erzeugen (je vier Elektronen), aber Silizium hat nur vier Elektronen und dient sozusagen nur als Elektronentransport. Wenn die Solarzelle einen entsprechenden Lichteinfall hat, wird das Silizium leitfähig und die unterschiedlichen Elektronenladungen können fließen. Nun entsteht ein Elektronenstrom zu den Wechselrichter und der erzeugte Wechselstrom wird in das Stromnetz eingespeist. Dieser Elektronenfluß ist bei Einwirkung von Photonen ein nie endender Kreislauf. 

Modularten


         monokristallin               polykristallin                    Dünnschicht              Hyprid - Technologie 

                                                                                                              

Man unterscheidet zwischen monokristallinen, polykristallinen Modulen und Dünnschicht-bzw. Hypridmodulen (z.B. aus monokristalliner Zelle und amorphen Silizium) 

Wechselrichter

   

        Zentralwechselrichter                String - Wechselrichter               Wir sind Servicepartner

Der Wechselrichter verwandelt den erzeugten Gleichstrom in den haushaltsüblichen Wechselstrom und macht eine Einspeisung in das öffentiche Stromnetz  möglich.   Wechselrichter speisen immer die Maximalleistung in das Versorgungsnetz ein. Es wird automatisch der Punkt der maximalen Leistung ermittelt (MPP).

Voraussetzungen für eine Solarstromanlage

Ein mögliche Ausrichtung sollte günstigerweise von Süd-Ost bis Süd-West sein und die Dachneigung kann zwischen 20und 60 Grad liegen. Durch die Dünnschichttechnologie sind auch ungünstigere Bedingungen möglich z.B. Flachdachbelegung ohne Aufständerung. Auf Verschattungen sollte immer geachtet werden.  Im Frühjahr und im Herbst sollte beobachtet werden, ob ein Schatten auf dem Dach vorzufinden ist. Im Winter hat der Schatten nicht so eine große Bedeutung, da hier nur ein geringer Teil des Jahresertrages erzeugt wird. Bei einer Flachdachbauweise kann für eine optimale Ausrichtung eine Aufständerung erfolgen oder auch Dünnschichtmodule verlegt werden. Es muß auch auf die Dachbelastung geachtet werden um eventuell einen Statiker anzufordern.

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